Erwachsene
Anfänger und
Wiedereinsteiger

8Meine Erfahrungen mit erwachsenen Klavierschülern
8Presseberichte über das instrumentale Lernen (älterer) Erwachsener
8Einige gesicherte Fakten über die Lernfähigkeit (älterer) Erwachsener

 
   
   

Meine Erfahrungen mit erwachsenen Klavierschülern

 

Erwachsene entscheiden sich bewusst für das Musizieren.

Erwachsene sind motiviert.

 

 

Wer als Erwachsener das Klavierspiel lernt, sei es als "blutiger" Anfänger oder als Wiedereinsteiger nach einer langen Pause, entscheidet sich bewusst und ist dementsprechend hoch motiviert. 

Erwachsene lernen aufgrund ihrer Vorerfahrung manche Dinge viel schneller als Kinder. Der erwachsene Mensch besitzt im Gegensatz zum Kind eine enorme Hörerfahrung sowie Körpererfahrung. Die Muskulatur der Hände muss sich beim Kind erst noch entwickeln, nicht so beim Erwachsenen. Die Hörerfahrung ermöglicht es dem Erwachsenen, das eigene Spiel kritisch zu beurteilen und entsprechend zu korrigieren.

 

       

Erwachsene bewerten die  eigenen Fähigkeiten und Fortschritte subjektiv oft schlechter als sie eigentlich sind.

 

Diese oben beschriebenen Vorteile, die ein Erwachsener beim Lernen gegenüber einem Kind besitzt, können allerdings bei manchen Erwachsenen auch zu einer überkritischen Haltung sich selbst gegenüber führen:

 

Sie vergleichen das eigene Spiel mit der Hörerfahrung und finden, dass sie furchtbar langsam, holprig, ungleichmäßig, usw. spielen. Das heißt, die jahrzehntelange Hörerfahrung bewirkt eine Erwartungshaltung an das eigenen Klavierspiel, die nicht zu erfüllen ist. Das wäre ja wohl auch eine Schande für alle Spitzenmusiker, wenn jeder Anfänger nach einigen Unterrichtsstunden genauso gut spielen könnte! Bei Kindern tritt dieses Problem so nicht auf. Kinder freuen sich meistens ungemein über die ersten leichten Melodien und Stücke, die sie halbwegs fehlerfrei spielen können - trotz zahlreicher Stolperstellen. 

 

Kurz zusammengefasst: Ein Erwachsener und ein Kind, die gleich lange Klavierunterricht erhalten haben und dasselbe Stück auf dieselbe Weise spielen, empfinden das Ergebnis höchst unterschiedlich. Das Erwachsene empfindet sein Spiel aufgrund seiner Hörerfahrung als stümperhaft. Das Kind, das diese Hörerfahrung noch nicht haben kann und dem somit die kritische Vergleichsmöglichkeit fehlt, freut sich über das Erfolgserlebnis.

 

       

Ob meine Hände in meinem Alter wohl noch mitmachen?

 

Leider machen sich Erwachsene viel zu wenig klar, dass Klavierspielen ein Vorgang ist, der sich hauptsächlich im Kopf abspielt. Viele haben die Besorgnis, dass die Hände einfach nicht mehr so mitmachen. 

 

Der Begriff "Fingerübungen" ist eigentlich völlig fehl am Platz. Die Beweglichkeit der Finger ist meistens völlig ausreichend. Es ist die Kommunikation zwischen Kopf und Fingern, oder besser: zwischen Kopf und dem gesamten Bewegungsorganismus, die trainiert werden muss.

 

Jeder Mensch lernt anders

 

Jeder Mensch ist einzigartig. Dies gilt auch für das Lernen. 

 

   
 

Presseberichte über das instrumentale Lernen (älterer) Erwachsener

 

Neue Musikzeitung April 2007, S. 6

 

Fragen zum Instrumentalunterricht 50 plus
Interview mit einem "Spätstarter", der im Alter von 66 Jahren das Violinespiel begann und heute im Alter von 77 Jahren in einem Amateur-Orchester spielt.

 

Neue Musikzeitung April 2007, S. 7

 

Wenn ältere Erwachsene zum Instrument greifen

 

Neue Musikzeitung April 2007, S. 8

 

Das Gefühl haben, immer besser zu werden
Es ist nie zu spät! Das ist eine der zentralen Botschaften des Kongresses "Es ist nie zu spät – Musizieren 50+", der vom Deutschen Musikrat und den beteiligten Partnern vom 1. bis 3. Juni 2007 in Wiesbaden veranstaltet wird.
siehe auch
8www.es-ist-nie-zu-spaet.de

 
   
   

Einige gesicherte Fakten über die Lernfähigkeit (älterer) Erwachsener

 

Erwachsene lernen langsamer, aber genauer

 

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